aktuell

Über historische Wassermühlen weiß man einiges und es wird fast überall im ländlichen Raum hauptsächlich ehrenamtlich gut vermittelt.

Fragt man jedoch nach der Müllerin, wird es schwierig. Guckt jemand noch genauer hin, wie die Historikerin Weber- Kellermann, hört sich das so an:

Das Bild der Hausmutter nun gewann in dieser Epoche der großen Haushaltsfamilie in Deutschland jene Züge der „ guten Hausfrau“, die seither leitbildhaft erhalten geblieben sind: „tüchtig und in allen weiblichen Arbeiten wohl bewandert, treu und gut, mit gesundem Verstande, aber freilich sehr ungebildet.“

Künstler/Innen aus 3 norddeutschen Bundesländern/ HH, Bremen, Niedersachsen, haben den letzten Teil dieser Aussage hinterfragt.

Schauen sie sich an,"was da doch noch geht mit der Müllerin"

Hochspringerei im geöffneten Garten, am weißen Strand oder am geheimen See, als staunende Kunstversion - Menschen bewundern, Künstler verehren und alles Mögliche oder Unmögliche verursachen, wie mit Vögeln um die Wette zwitschern, mit Pflanzen musizieren oder Steinen Briefe schreiben...

Wer sich an der Diskussion um Matriarchat – Patriarchat oder Gylany beteiligen will, es zulässt die außergewöhnliche Arbeit von Hieronymus Bosch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten oder gar vom Doppeltorus-Modell und Nassim Harameins Schwarze-Loch-Theorie hören möchte, die- oder derjenige sollte sich unbedingt das soeben im Hyperzine Verlag Hamburg erschienene Buch „siebentagelang“ von Harald A. Finke bestellen.

Auf 248 Seiten mit 97 Abbildungen wird tatsächlich sieben Tage lang jeweils eine relevante Persönlichkeit ausgewählt und assoziativ beleuchtet.

Webseite des Herausgebers www.haraldfinke.de

Das Buch ist zu bestellen unter: mail@hyperzine.de beim Hyperzine Verlag, Hamburg. Es hat die ISBN 978-3-938218-51-8

oder kann sonst natürlich in jedem Buchladen Ihres Vertrauens bestellt werden.

Der Ladenpreis beträgt 15,- €

Die Galerie Alles wird schön lädt ein zu einer Diskussion und Ausstellung zum Thema Dialogmotiv. Seit Jahrzehnten ist das Dialogmotiv ein zentrales Thema, dem sich die Kunst von Harald A. Finke widmet. Es sind sieben Dialogpaare zusammengekommen, die jeweils einen Einblick in ihren Zeichaustausch geben.

Motiv der Einladungskarte zur Austellung "Monologmotiv, Dialogmotiv" in der Arbeitsgalerie vor Ort in der Kleinen Reichenstraße 7, Hamburg 1976

Frühe vegane Vorstellungen, ausgelöst durch Transzendentale Meditation, führten in den sechziger und siebziger Jahren zu ersten künstlerischen Versuchen, die Pflanzen in den Mittelpunkt der Motivation meiner Arbeit zu stellen und so mit ihnen auf eine gewisse Art und Weise wieder ins Gespräch zu kommen, wie die Vorfahren es einst ganz selbstverständlich praktizierten. Ein nächster Schritt in den achtziger Jahren war das Projekt Briefe an Stein, Pflanze, Tier und eine erste rudimentäre Messanordnung für Pfanzenklang mit einem Sinusgenerator. Es folgten Saatobjekte, die teilweise bis heute in der Landschaft existieren. Und in den neunziger Jahren entstanden dann gefördert durch erschwingliche Messanordnungen und die fortgeschrittene Computertechnik, Ergebnisse, die vom Künstler als Antworten der Pflanzen bezeichnet werden konnten. Ursprünglich sollte vornehmlich Pflanzengraphik – also PflanzenSchrift – entstehen, doch nun ergab sich in erweitertem Sinne parallel dazu der PflanzenKlang in musikalischen Zusammenhängen, woraus sich heute das Projekt Singing Roots/Crystal Sounds weiter entwickelt.

Jenischpark-Performance

Singing Roots / Crystal Sounds ein Projekt von
Harald Finke
- Künstlerische Idee & Gestaltung
Arne Traumüller - Programmierung & Technik
Mathias Lintl - Koordination & Umsetzung
das von Stadtkultur Hafen e.V. beim Musikstadtfonds Hamburg beworben wurde und angenommen ist. In diesem Jahr wird ein pflanzenmusikalischer Prototyp erarbeitet, der im nächsten Jahr zu einer größeren Installation ausgebaut werden soll.

Präsentation des Prototypen im Rahmen des "Theater der Welt Festivals" im Festivalzentrum HAVEN am Baakenhöft
01.Juni 2017

 

Palme, Jürgen Havlik, Harald Finke
Pflanzenmusik-Performance zur 25 Jahresfeier des Kulturvereins Alles Wird Schön e.V.
am 15.Dezember 2017

Die Volkshochschule Essen lädt ein

am Sonntag, 8. Oktober 2017 um 14.00 Uhr
PFLANZENMUSIK
Konzert für Drachenbaum, Piano und Didgeridoo
mit Harald Finke, Matthias Winkler und Pflanzen
PFLANZENSCHRIFT
Eröffnung der Ausstellung
von Harald Finke
Einführung: Ariane Hackstein, Kunsthistorikerin M.A.

Ariane Hackstein
Programmbereichsleiterin
VHS Essen · Burgplatz 1
Telefon 0201 88-43207
www.vhs-essen.de
8. Oktober bis 31. Januar 2018
montags bis freitags: 9.00 bis 21.00 Uhr
In den Herbstferien von 9.00 bis 15.00 Uhr
11./12. November (Sa/So) 9.00 bis 18.00 Uhr
An Feiertagen geschlossen