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Im Oktober - gut, das ist noch ein wenig hin - gibt es eine PflanzenSchrift Ausstellung (PflanzenSchrift-Übermalungen und Überlappungszeichnungen) zu der die Kuratorin Ariane Hackstein einlädt. Zur Eröffnung experimentiert der Musiker Matthias Winkler mit Pflanze und mir im Pflanzenmusikbereich.

Irmgard Gottschlich und Harald Finke zeigen eine Kunstausstellung in der Steeler Galerie am Stadtgarten als Beitrag zur GRÜNEN HAUPTSTADT EUROPAS 2017

am Samstag, 12. und Sonntag, 13. August jeweils um 17Uhr gibt es die Möglichkeit mit der Pflanze (welche? hängt von der Pflanzenwelt und ihrer Bereitschaft vor Ort ab) um die Wette zu musizieren.

Wie Rudolf Steiner aus der Akasha Chronik herausliest, konnten die Menschen in der Atlantis mit ihren kleineren Fluggeräten drei bis dreizig Meter hochfliegen und das mittels der Lebensenergie der Pflanzen. Wie genau das funktionierte, sagt er leider nicht. Aber dieser Begriff – Lebensenrgie der Pflanze – faszinierte mich sofort so sehr, dass ich immer wieder darüber nachdenken musste. Zu Steiners Lebzeiten kommt der Explosionsmotor zu seinen ersten Serienprodukten und automobile Geräte fahren durch die Gegend. Erdöl stammt vornehmlich aus abgestorbenen Algen, also, wenn man so will, aus dem Urpflanzenreich und liefert nach Jahrmillionedn den Ausgangsstoff für die heutige Explosionsdimension, die wir mit unseren Automobilen erzeugen. Steiner hatte vielleicht da auch ansatzweise seine Assoziationen zur Lebensenergie der Pflanzen, nur weitaus harmloser, weil vor hunder Jahren die zukünftigen Ausmaße noch nicht erkennbar waren.

Mit dem Kornkäfer sollte nun eine Metapher gefunden werden, die unser heutiges Dilemma andeutet – einerseits Mobilität wollen, andererseits Stillstand durch explosive Zerstörung bekommen. Eine Gegenbewegung kann wahrscheinlich nur kreiert werden, wenn sozusagen ein Implosionsmotor gefunden, wenn der Wahnsinn mit der Explosion beendet wird. Richtung Emobil oder Teslaantrieb etc. Insofern fasziniert dieser begriff von Steiner so sehr – die Atlanter konnten angetrieben von der Lebensenergie der Pflanze fliegen.
Der Kornkäfer versiegelt ersteinmal die Haferkörner, da kann nichts mehr auswachsen, sich auch nicht mehr umwandeln in Biomasse. Es wird mit diesem Kornkäfer aus Hafersaat und Polyester darauf verwiesen, dass es so nicht weiter geht. Zum anderen wird auf die Ebene der Imagination und Kreativität gesetzt – wir Menschen müssen uns besinnen auf die Ressource Fantasie. Mobilität ist nicht nur körperlich, stofflich, materiell gefordert, sondern vor allen Dingen auch geistig.

im Cafe Tschüsch in Berlin-Neukölln in der Fuldastraße 12 gibt es am Samstag den 27. Mai 2017 um 16 Uhr ein Wandzeitungstreff bei dem HAARP und Geoengineering zur Diskussion steht.

Am Pfingstfreitag den 2. Juni dieses Jahres 2017 treffen wir uns auf der KULTURELLEN WIDERSTANDSPARTIE GORLEBEN, um das vielfältige Angebot im Beluga Dreieck zu nutzen. Unter anderem wird die Anti-Fracking Wandzeitung dort zu sehen sein.

Wo ist das Beluga Dreieck? Die Beluga II von Greenpeace steht als Mahnmal und Demoobjekt im Gorlebener Wald, wo unterirdisch nach wie vor der Salzstock als "Endlager vorbereitet" wird, vier Kilometer hinter Gedelitz.

Singing Roots / Crystal Sounds ein Projekt das von Stadtkultur Hafen e.V. beim Musikstadtfonds Hamburg beworben wurde und angenommen ist. In diesem Jahr wird ein pflanzenmusikalischer Prototyp erarbeitet, der im nächsten Jahr zu einer größeren Installation ausgebaut werden soll.

Am Freitag, den 3. Februar 2017 um 11 Uhr wird die Präsentation der Wandzeitung "Das Leben gegen HAARPs Geoengineering" fortgesetzt und die Diskussion zum Thema weitergeführt. Wer Zeit und Lust hat kann liebendgerne mitmachen - zuhören oder mitdebattieren. Die Wandzeitungen "ErdeWasserLuft unfrackbar" und "Drachenbaum gegen Glyphosat" sind als Broschüren zugegen.

 

 

Am Freitag, den 24. Februar 2017 um 11 Uhr wird die Präsentation wie oben wiederholt. Wo? - in der
Galerie Alles Wird Schön
Friedrich-Naumann-Straße 27,  21075 Hamburg-Harburg

Nach den ersten Aktionen der „Kunst-Bürger-Initiative“ Wandzeitung und den dazugehörigen Gesprächen in der Galerie Alles Wird Schön machen Jürgen Havlik, Leiter der GAWS, und Harald Finke das Angebot an alle Kreativisten, weiter im Bereich Wandzeitung aktiv zu bleiben oder zu werden. Es geht dabei um Bilder, Poesie, Informationen, Zitate zu Themen wie - Ramstein, Atomenergie, Medizin, Lebensmittel, Ackergifte, Demokratie, Menschenrechte, Militär, Friedensstrukturen ...

Mit der Entwicklung weiterer Wandzeitungen entsteht auch folgerichtig die Frage:
wie gesellschaftlich wirksam kann Kunst eigentlich sein?
Interessierten wird hiermit also das Angebot gemacht, am Kreativprozess der Wandzeitungsgestaltung teilzunehmen. .
Wir wollen uns regelmäßig in Harburg treffen, als Ausgangspunkt vorerst in der Galerie Alles Wird Schön.

Finissage der Ausstellung Wandzeitungen in der Galerie Alles Wird Schön,

Freitag, 16.12.2016 -19 Uhr.

 

..und das Jahr ist fast schon wieder vorbei! Und weil das so ist, laden wir Euch alle ein. 
Bringt Essen und/oder Getränke mit, zum Feiern des JahresEinklangsAusklangs von 
ALLES WIRD SCHÖN. Dj's und Musik gibt's auch. 

PALIMPSEST PARK. DAS GEDÄCHTNIS DER FLORA

Dörte Eißfeldt, Harald Finke, Maria Fisahn, Uli M. Fischer, Jennifer Halfpap, Jochen Lempert, Solveig McCaughtrie, Sabine Mohr, Karin Maria Pfeifer, Karin Pliem, Lola Romboy, Sylvia Schultes

Kuratorin: Belinda Grace Gardner

13. bis 24. April 2016
Eröffnung: Mittwoch, 13. April 2016, 19 Uhr

Pflanzen als Gedächtnisspeicher, als Medium floraler Überschreibungen und natürlicher Figurationen, in denen sich Orte und Zeiten überlagern, Grenzen zwischen Seinszuständen verwischt werden, und die Kreisläufe des Werdens und Vergehens eingespeist sind und fortgeschrieben werden. In Palimpsest Park versammeln sich die Gestalten und Kodierungen der Blumen und der Bäume, der Früchte, Blätter, Ähren und Blütenstände, die ihre eigene, parallele Geschichte erzählen. Das künstlerische Spektrum der Ausstellung reicht von Dörte Eißfeldts vielschichtigen fotografischen Portraits gigantischer Redwood-Urbäume, in denen sich die Zeitläufte eingelagert haben, und Jochen Lemperts feinstofflichen Natur-System-Erkundungen über Maria Fisahns, Jennifer Halfpaps und Solveig McCaughtries Auseinandersetzungen mit der Bild stiftenden Kraft von Naturprozessen bis hin zu Karin Pliems Blütenschichtungen, in denen Wandel und Fortbestand ineinander übergehen. Uli M. Fischers Filmbilder automobil beschienener urbaner Nacht(schatten)gewächse treten in einen Dialog mit Harald Finkes vielsträngigen Aufzeichnungen biologischer Prozesse, während Karin Maria Pfeifer die Natur buchstäblich auf den Kopf stellt. Das Gedächtnis der Vegetation zeigt sich nicht zuletzt in der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, die in deren Kreisläufen und Verkettungen aktiv werden.

FRISE – KÜNSTLERHAUS + ABBILDUNGSZENTRUM

Arnoldstraße 26–30, 22765 Hamburg
heute Finissage 16 – 18 Uhr - 17.30 Uhr Künstlergespräch