aktuell

Endlich ist das "Pflanzendenkmal - Chloroplast/Mitochondrium" im Park des Poolhauses-Blankenese aufgestellt ...
wir warten auf die Einfärbung durch den Rost... dann kommt die Enthüllung ...
 
Das Reinkarnationsbüro ist außerdem geöffnet:
Mit Hilfe des Pflanzenreichs ganz gezielt Fragen stellen und auf Antwortähnliches warten.
 
Was heißt mit Hilfe der Pflanzen?
Die Pflanzen sind diejenigen, die das Kosmische als tatsächliche Anteile aus dem Sonnenkuss Photon aufnehmen und diesen galaktischen Lebensbeweis, Liebesbeweis transformieren in unsere Lebensgrundlagen.
 
Wieso diese universelle Idee bedenken? Und wer hilft dabei sie zu verstehen?
Wieder eine eindeutige Antwort: Pflanzen bewegen sich kosmisch ...
 
Hinweisfragmente

Poolhaus-Blankeneses Stiftung lädt ein zur
Biosemiotischen Konferenz
am 17.07.2021, 17:00 Uhr

mit
Florianne Koechlin, Biologin
Prof. Hartmut Böhme, Kulturwissenschaftler
Dr. Hans-Jörg Warnatz, Molekularbiologe
Hajo Schiff, Kunstmittler
Claudia Thorban, Künstlerin
Harald A. Finke, Künstler
Heiko Langanke, Politologe

im Zusammenhang mit der Ausstellung
extrafloral
artübergreifende Kommunikation

von Harald A. Finke und Claudia Thorban

Poolhaus-Blankenese
Grotiusweg 55, 22587 Hamburg

BIOSEMIOTISCHE KONFERENZ IM POOLHAUS BLANKENESE AM 17.07.2021 UM 17:00 UHR

 

Biosemiotische Pflanzenkonferenz - Kunst und Wissenschaft im Gespräch
Was soll auf einer Biosemiotischen Konferenz neben Biosemiotik und artübergreifender Kommuniaktion angesprochen werden? Die Idee ist, Künstler und Wissenschaftler zu einem Gedankenaustausch anzuregen, der neben der übergeordneten biosemiotischen Thematik auch die unterschiedlichen Positionen von Kunst und Wissenschaft im Zusammenhang mit den Aspekten der unendlichen Vielzahl von ZeichenSetzungen aufzeigt. Es wird gezielt die Frage gestellt, welche Bedeutung hat jeweils die zeichensystemische Betrachtungsweise für die Kunst oder für die Wissenschaft?
Kunst kann als ein einziges großes brain-storming der Inspiration, Fantasie und des Vorstellungsmodellierungsgeschehens angesehen werden, ohne dass die Kunst sich groß um Determinationen und Beweise kümmern muss.
Die Wissenschaft hat im Gegensatz dazu die Pflicht Inspiration, Fantasie und Vorstellungsmodell sozusagen zu deckeln und ihre Modelle mit empirischen Determinantionen und dem Angebot einer Beweisbarkeit und Verifizierbarkeit zu ummanteln.
Wenn die jeweiligen Ergebnisse von Kunst und Wissenschaft semiotisch verglichen werden, was die jeweiligen Ergebnisse eigentlich bildsprachlich, modellmäßig oder gedanklich hergeben, dann wird deutlich, was der Künstler mit seiner grenzenlos angewandten Fantasie für einen Vorteil hat. Er kann neben dem materiellen Bereich, den spirituellen, immateriellen Bereich ungkürzt annehmen und ausbauen.
Auf der anderen Seite wird deutlich, dass der Wissenschaftler Forschungsergebnisse hervorbringt, die, obwohl sie von Eingrenzungen bestimmt sind, oft scheinbar künstlerischer und kreativer wirken als alles, was die Kunst je hervorgebracht hat.
Die naturwissemschaftliche, materielle Ebene unterstreicht ganz eindeutig die Schönheit und schwer zu öffnende Hermetik der Natur gegenüber der mentalen Ebene. Einerseits ist der Künstler wissenschaftlicher als der Wissenschaftler und andererseits ist der Wissenschfatler künstlerischer als der Künstler ...
Zu beobachten ist nun, heute entstehen in der Biosemiotik trotz großartiger Antworten noch größere Fragenkomplexe, die in dem Titel der Ausstellung [art]übergreifende Kommunikation extrafloral über den Begriff extrafloral anklingen, nämlich wie weit die Menschheit eigentlich mit der Pflanzenwelt und der Welt der Pilze einen sogennaten horizontalen Informationsaustausch schon betreibt oder betreiben sollte?
Wie können Kunst und Wissenschaft in diesem Zusammenhang gesehen artübergreifende Kommunikation und horizontalen Informationstransfer erkennbar handhaben? Und was bedeuten die Überlegungen zum Setzen eines Zeichenss in eine Art sprachlosen Raum? Wie werden hier eigentlich außerhalb der Bedeutungssysteme die Sinngebungen geschaffen?                                                                                                              Harald A.Finke, 2021

vom Subdialog zum Superdialog - erschienen im Hyperzine Verlag, Hamburg, September 2022

ISBN 978-3-948127-32-9

Die Arbeit an der Publikation „dialogische Hand“ (Hyperzine Verlag, Hamburg, 2012) gab den Anstoß für die „retrospektive“ Buchidee „vom Subdialog zum Superdialog“. Diese Idee wurde zum neuen Konzept, das chronologisch eine überschaubarere Sicht einzelner Arbeitsphasen zusammenstellen sollte, was in dem oben genannten Buchlayout „dialogische Hand“ noch nicht möglich war. Vor allen Dingen konnte nun in der neuen Zusammenstellung des künstlerischen Wirkens das Motiv des Dialogischen besser herausgearbeitet werden. So wurde aus den unterschiedlichen Themenbereichen Material ausgewählt, mit dem in chronologischer Reihenfolge der sogenannte „rote Faden“ sich zeigen kann. Dazu musste hin und wieder im zeitlichen Ablauf ein wenig gesprungen werden. Dass die gezeigten Arbeiten jeweils nur Beispiele aus längeren Arbeitsphasen sind, versteht sich von selbst. Aufschlussreich war es in diesem Zusammenhang, die jeweils entstandenen Texte von Kunstwissenschaftlern wie Lothar Romain, Heinz Pätzold, Hans Gercke, Paolo Bianchi, Bettina Roggmann, Hartmut Böhme, Gunnar Gerlach, Florian Sautter, Achim Lipp, Corinna Heitmüller und Hajo Schiff den Arbeiten zuzuordnen ...

Ulla und Heinz Lohmann haben fast vierzig Jahre lang meine Arbeit als Sammler und Dialogpartner begleitet und ich bin ihnen beiden zutiefst dankbar dafür ...

Zitat aus dem Buch, Seite 435

...das Thema der Vernetzung ist ja nun ein ganz besonderes und aktuelles Thema. Bezüglich der Indigenen gebe ich Dir auf voller Fläche Recht und wir müssen sie ganz einfach zu unseren wilden Lehrmeistern machen, was für uns ausgerastete Abendländer kaum noch möglich ist, aber besonders dringend notwendig wäre. Genauso lebensnotwendig ist die  Erkenntnis, dass der Pflanzenwelt, einschließlich dem Reich der Myzele, die Lehrmeisterebene übergeben werden muss. Das Pflanzenreich, das uns trägt, ohne dessen Primärproduktion wir Menschen einen Dreck wert sind, zeigt uns in aller Gelassenheit und altruistischer Haltung, Stunde für Stunde, Tag für Tag, Millionen mal Millionen Jahre, dass es das Leben aufrecht erhält mit einer Intelligenz, die für uns Menschen schwerlichst zu erkennen und zu erfassen ist. Das Problem ist, dass der Mensch sich durch sein falsches Ethikgefüge, in den zerstörrerischen Machenschaften des Irrwitz einsperrt und einschränkt. Meine Erfahrung mit Pflanzen verweist auf eine fantasttische Partnerschaft. Der Mensch muss sich nur öffnen und genug Empathie entwickeln, damit diese Partnerschaft so unglaublich schön und weitläufig wird, um auch wirklich die Anderswelt hinter der Pflanze sehen zu können. Und die kann einen regelrecht umhauen, auch im positiven Sinne, wie Castaneda schon andeutete. Ich meine uns Menschen bleibt nichts anderes übrig, als die gigantische Trägerschaft der PflanzenPilzWelt zu erkennen und sie als die uns vornehmlich bestimmende Instanz anzunehmen. Stefano Mancuso, Professor für Pflanzenneurobiologie an der Uni in Florenz hat ein Superbuch geschrieben – Pflanzenrevolution – Wie die Pflanzen unsere Zukunft erfinden. In diesem Buch geht es in der Hauptsache und logischerweise um die Inelligenz der Pflanzen. Er sagt die Menschheit wird nur weiter bestehen können, wenn sie die horizontale Vernetzung des PflanzenPilzReichs versteht und nachahmt und das verdammte vertikale, sogenannte liberale kapitalistische Vonobennachuntensystem der absoluten Ausbeutung aufgibt.

 

„Pflanzen-Pilz-Denkmal - Chloroplast/Mitochondrium“

... es besteht aus zwei sich aufeinanderstützenden Hauptteilen. Der erste Teil deutet mit seiner Stützposition das Thema Chloroplast an, der den zweiten Teil, das Mitochondrium, in einer Art getragenen Funktion, zeigt. Das Thema ist also, der Chloroplast stützt und trägt das Mitochondrium. Im Chloroplasten der Pflanzenzelle entsteht über die Photosynthese Glukose und im Mitochondrium der menschlichen Zelle wird über die pflanzliche Nahrungsaufnahme die Glukose wieder in Energie umgewandelt, was als eine der wichtigsten Zentralfunktionen des Lebens angesehen werden kann. Die beiden Teile – Chloroplast und Mitochondrium - sind jeweils durch eine  linsenförmige Grundplatte ausgebildet, die weiterhin jeweils neun spantenähnlich angeordnete Halbkreise tragen, wobei die Halbkreisplatten in zehn gleichmäßigen Abständen auf der Basisplatte verteilt sind, was in ihrer abstrahierenden Art und Weise auf die innnere Struktur der beiden Organellen verweist. Von der Mitte aus verkleinern sich diese Halbkreise und werden von sechzehn weiteren kleinen Zwischenstützwänden ausgesteift. Diese zwei Grundformen sollen also vornehmlich ein Stützmoment darstellen, das zwischen Chloroplast und Mitochondrium als übergordnete Verbindung gesehen werden kann. Wichtig dabei ist die sich gegeneinanderlehnende oder tragende Verbindung ... wir wissen heute einiges über die Symbiose der Pilze mit den Pflanzen. Das Pilzmyzel hat in den Hyphen, also seinem fadenförmigen Zellgewebe, ebenso wie die menschliche Zelle, Mitochondrien, die auch von der freundschaftlichen Tätigkeit und Trägerschaft der Pflanze abhängig sind. Und damit befindet sich das Handelszentrum oder der Supermarkt des Lebens genau in diesen beiden Organellen - Chloroplast und Mitochondrium. Weiter gesehen heißt das, Pflanze und Pilz tragen den Menschen, insofern soll hier ein Denkmal dieser Trägerschaft gewidmet werden ...
... zwischen Pflanze, Pilz, Mineral und Mensch und Tier ist vor unendlicher Zeit ein altruistisch anmutender Trägerschaftsvertrag geschlossen worden, den das Pflanzendenkmal deutlich machen soll. Die Pflanzen einschließlich ihrer Mykorrhizapartner verweisen aus diesem überschaubaren Stützmoment und seiner offensichtlichen Trägerschaft weiter in die Notwendigkeit der Vernetzungsdimension.Das „Pflanzen-Pilz-Denkmal...“ soll auch zum Nachdenken anregen, dass die Pflanzwelt und ihre sozialen Bezüge viel realistischer, natürlicher und ökologischer ablaufen, als das im menschlichen Gesellschaftsgefüge der Fall ist, mit den unnatürlichen, pyramidalen und vertikalen Entscheidungen, die von oben nach unten durchgesetzt werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass Kommunikation systembiotischer Vereinigungen und win-win Handelstätigkeiten über die horizontale weltweite Vernetzung in Zukunft wie in der Pflanzenwelt funktionieren werden.

 

 

Dieses Jahr wurde die Installation Mondsaattechnik (das Alte Gefährt) in Wienebüttel am Kulturforum Lüneburg wiederentdeckt. Da von mir angenommen worden war, dass es zerstört sei, war die Freude groß, als die Installation wie aus dem Off wieder erschien. In Wirklichkeit war sie nur so  bravurös von den Pflanzen überwuchert und eingewachsen, dass ich die Mondsaattechnik bei der Suche vor zwei Jahren nicht wiedergefunden hatte. So konnte es dieses Jahr ein wenig von dem Pflanzenversteck befreit werden und mit neuer Farbe aufgehellt werden...

Zur Ausstellungseröffnung "Zwiegespräch mit Stein, Pflanze, Tier" in der GALERIE ALLES WIRD SCHÖN in Hamburg-Harburg kündige ich die Eröffnung der digitalen GALERIE BIOSEMIOTISCHER GARTEN für den November an. Diese digitale Galerie ist angeschlossen an die analoge Galerie. Die "Grundsteinlegung" kann als modellhafter Galerieraum schon jetzt unter www.biosemiotischer-garten.de besucht werden.

http://www.biosemiotischer-garten.de

die Poolhaus-Blankenese Stiftung
lädt ein zur Ausstellung
extrafloral
[art]übergreifende Kommunikation

Harald A. Finke und Claudia Thorban

Eröffnung am 26.06.2021  -  19.30 Uhr Einführungsgespräch mit Hajo Schiff
Ausstellungsdauer
27.Juni - 7. August 2021
Finissage 7.August 19.30 Uhr
zur Pflanzenmusik und Pflanzenkonferenz wird gesondert eingeladen

Poolhaus-Blankenese
Grotiusweg 55, 22587 Hamburg

wer sich zur Eröffnung anmelden möchte, bitte unter  mail@haraldfinke.de
oder Telefon 04132-9329350
sonst Führung nach Vereinbahrung
es gelten die allgemeinen Hygienebestimmungen

Alster-Bille-Elbe-Parks   lädt ein zum
PflanzenKlang
Sonntag, 22.09.19
15.00-19.00 Uhr, Pflanzenmusik-Treff  ZOLLO
Alter Recyclinghof, Bullerdeich 6, 20537 Hamburg

Musizieren und philosophieren mit Pflanzen —
Harald Finke aus Rehlingen in der Lüneburger Heide
widmet seine Kunst den Pflanzen mit
PflanzenSchrift, subdialogischen Versuchen im
Pflanzenreich und dem PflanzenKlang.
Harald Finke und Arne Traumüller versetzen Pflanzen
in die Lage Klänge zu erzeugen. Mit Hilfe von
technischen Mitteln entsteht also Pflanzenmusik,
die wir am Sonntagnachmittag in einer
konspirativen, künstlerisch-technischen
Anordnung zwischen Klanglabor und Kaffeetasse
live darstellen wollen. Im Anschluss gibt es ein
kleines Ambient Set mit Pflanzen, Harald Finke,
Arne Traumüller, Caroline Salome, Manuel Scuzzo.

www.alster-bille-elbe-parks.hamburg

roter Labortisch Kooperation
 

eine Besucherin
... kannst du mir sagen, was die Messanordnung, die an das Pflanzenblatt angeschlossen ist, eigentlich misst? ...
Antwort
... das ist schwer zu sagen, da ich als Künstler sonst eher Farbpigmente nach Gramm messe oder überlege, wie viel die großen Leinwände mit ihren massigen Rahmen im Transport wiegen? ... dann messe ich das Fassbare und Sichtbare ... eine Messanordnung für das Unsichtbare wie hier, ist etwas anderes ... diese Messung soll nach meinen Vorstellungen, mit dem Rechner und einem speziell geschriebenen Programm, der Pflanze die Möglichkeit geben, über das elektrostatisch Gemessene am Pflanzenblatt, etwas wie eine Pflanzenschrift hervorzubringen ... also der Pflanze wird ein Forum geliefert, auf dem ihre inneren Impulse auf dem Monitor sichtbar gemacht werden können ...
Frage
... und du meinst, du brauchst unbedingt dafür diesen relativ großen technischen Aufwand?
Antwort
,,, ich denke ja, denn sonst kann ich wieder nur von meinen Imaginationen und Gefühlen erzählen, die ich der Pflanze gegenüber entwickle und habe nicht die Möglichkeit dieses speziell Immaterielle sichtbar werden zu lassen ...
... denn die Impulse der Pflanze werden im Rechner verarbeitet und erscheinen auf dem Monitor als PflanzenSchrift ... der dialogische Partner kann an einem zweiten Rechner dazu parallel zeichnen ... das heißt, einmal kann der Benutzer der Installation nachahmend den Aufzeichnungsformen der Pflanze folgen, einem kontrollierten Dialog ähnlich ... andererseits hat er die Möglichkeit, durch intuitives Antworten sich in eine subdialogische Ebene zu begeben ... und kann hier nun mit der Pflanze um die Wette zeichnen ... 

6. Literaturtage im Süden Hamburgs  1. bis 30.Juni 2021
www.suedlese.de
am Freitag den 11. Juni 2021 um 19.00 Uhr

Lesung aus meinem neuen Buch
"aus den Jackenflügeln weht der Wind "  -  Untertitel "Roter Faden Grüne Pflanze",
164 Seiten, 78 Bilder, 70 Splittertexte, ein Gespräch mit Hajo Schiff und Nachwort von Prof. Heinz Lohmann
Hyperzine Verlag, Hamburg - ISBN 978-3-948127-16-9
15,- Euro im Buchhandel

unter dieser Adresse ist die Lesung abzurufen - youtube Lesung Harald A. Finke
oder    https://www.youtube.com/watch?v=99fAHknKMuU

.. wanderbereit … die grüne Pflanze, die als roter Faden auf dem Weg um den Erdball alles begleitet, bestimmt auch das Kunststudium in Sydney, über den Botanischen Garten, weiter oben in den Regenwald, bis hin zum Steppengras vor den Höhlen des Ulurus … die Aura der Aboriginals und ihrer Felszeichnungen umzeichnet ein Leben lang den Weg neben den Pflanzen … in den sechziger bis hin zu den achtziger Jahren ist die Pflanzenzentriertheit unumgänglich … erst in den späten neunziger Jahren wird über das Auftauchen des Wood-Wide-Web-Bewusstseins im Pflanzenzentrum auch die Verwobenheit mit der Pilzwelt deutlich … und so entdeckt nicht nur die Welt der Künstler die unglaublichen Strukturen und Machenschaften der Mykkorhiza-Netzwerke, auch die Wissenschaft gestaltet sich euphorisch ... für künstliche Itelligenz scheint ein natürliches Beispiel gefunden … die Kunstwerksatt nutzt ganz einfach die prophetische Poesie artübergreifender Kommunikation … der Regenbogenlichtkreis wird erfunden … Briefe an Stein Pflanze, Tier geschrieben … Saatgut als Asussaat der sozialen Plastik genutzt und die Bienenzucht in Qumran als Brückenschlag zur Honigpumpe postuliert … die Forschung am Wurzelwerk der Pflanzen und Zauberpilze wird angenommen als alles umfassende Kunstart … die Wanderung durch die Kunst und die Wanderung durch die Natur als roter Faden der grünen Pflanzen … immer wanderbereit mit dem Wind aus den Jackenflügeln ...

Einladung zur Ausstellung
Dialogmotiv
Zwiegespräch mit Stein, Pflanze, Tier
Harald A. Finke

Eröffnung
Samstag, 10.Oktober 2020 um 17 Uhr
Gespräch Kunstmittler Hajo Schiff mit H.A. Finke
Caroline Salome Schubert liest aus
Gespräch mit dem Drachenbaum
Ausstellungsdauer
10.10 - 31.10.2020
Di - Fr 14.00 - 18.00 Uhr

GALERIE ALLES WIRD SCHÖN
Friedrich-Naumann-Straße 27
21075 Hamburg-Harburg

 

NUN FINDET DIE AUSSTELLUNG  IM OKTOBER STATT

Sonntag 26.Mai 2019 PflanzenKlang in der Klang Muschel von Planten un Blomen - passender geht es nicht zum Yoga WasserKlang Festival von Sven Meyer - Glacichaussee 13, Planten un Blomen - Hamburg
Manuel Schwiers hat den PflanzenKlang in die Klang Muschel eingeladen von 14.00 - 18.00 Uhr

... was steckt dahinter ... den Pflanzen näher kommen zu wollen? ... was kann erreicht werden? ... hast du ein bestimmtes Ziel vor Augen?... wir lagern in yogaähnlicher Haltung in dieser Muschel zwischen Pflanzen und Blumen ... Planten un Blomen ... das Spiel von Frage und Antwort bildet eine entspannte Ebene ... fast pflanzlich ... Fragende fragen ohne Aggression in die Runde ... wahrscheinlich ist es die Pflanzenmusik ... die Geranie präsentiert den Klangteppich zur Entspannung .... spreche davon dass ich mich anfänglich fragte - wieso zeichne ich eigentlich einen Baum? ... und dass ich darüber auf die Idee kam, ganz direkt den Baum zu befragen, indem ich die Baumskizze an den Baumstamm band ... das war aus Sicht des Baums wahrscheinlich schlau, meine ich ... alles lacht und freut sich über meine verrückten Gedankenschritte ... spreche davon, dass diese Art von Pflanzenkunst ein artübergreifender Kommunikationsversuch sei, der darauf abzielt, mein sprachloses Verhältnis zur Pflanze zu verändern, indem ich mit ihr, der Pflanze, laut und deutlich rede oder ihr Geschenke überbringe ... spreche mein Fotohautprojekt an, in dem die Fotohaut vom Fichtenfoto abgerieben wird und der Fichte als Geschenk übergeben wird ... die Zuhörer nicken ... skizziere die Vorstellung, dass vor Urzeiten die Pflanzenwelt sich altruistisch entschied, die ganze Welt zu tragen ... dieses Bild gibt wieder ein Lächeln auf die Gesichter der Anwesenden, als ob sie sagen würden - darüber müssen wir ersteinmal eingehender nachdenken ... sie geben sich wohlwollend ... die PflanzenSchrift wird genauer hinterfragt, bis wieder der PflanzenKlang aus dem Hintergrund verstärkt hervortritt, weil Manuel und Rouven aufdrehen und unvermittelt einen irrwitzigen Pflanzentanz performen, um die etwas größere Efeutute ... "wenn Markttag ist, die Leute mit den Pflanzentanzen" ... die ganze Situation, die an die zwei bis drei Stunden dauert, ist als ein glückliches Zusammenkommen von Gleichgesinnten und Interessierten zu bezeichnen ... schließlich wird in kleinen Gruppen die Frutarierversion und veganes Interesse und über meinen Versuch des außschließlichen Fruchtfleischessens diskutiert ...