BaumKristallLabor

Der Baukörper:
Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich (Mensch) werden transparent durch die architektonische Versinnbildlichung  von mineralsichen und pflanzlichen Elementen im Zusammenschluss. Die Doppelpyramide des Minerals (z.B. Eisenchlorid) steht hier für das Mineralreich, ein Ilexbaum vertritt das Pflanzenreich. Der Baum wächst aus der kristallinen Form hinaus. Der Mensch agiert dabei im Gebäude des Baumhauses als Verbindungsglied oder Kommunikator.
Bauausführung:
In eine offene Stahlrohrkonstruktion, deren unteres Drittel im Boden verankert ist, wird ein immergrüner Baum gepflanzt, wie beispielsweise ein Ilex Aquifolium, der ungehindert in die Pyramidenstruktur oder aus ihr herauswachsen kann. Der Baum ist von einem ungefähr 4 Meter hohen, gläsernen Labor umgeben, in dessen wettergeschützten Arbeitsräumen das eigentliche Schullabor-PflanzenPyramide eingerichtet wird. Teile des Wurzelbereichs sollen durch spezielle Baumaterialien im Fußboden sichtbar werden. Weiter ist daran gedacht einen Zugang zum Wurzelbereich (Baumkopf) durch einen Tunnel zu schaffen.
Der im "BaumKristallLabor" wachsende Baum wird an unterschiedliche Messsysteme angeschlossen. Das sind Widerstandsmessungen am Pflanzenblatt, das Messen von Spannungsschwankungen an Knospe oder Blüte, sowie Messungen elektrischer Ströme in den pflanzlichen Transportwegen der Äste oder des Stammes.
Diese elektrostatischen Messungen sind im Zusammenhang mit der universellen Kreativität der Pflanze zu sehen - die Pflanze als Künstlerin.

"BaumKristallLabor", Schnitt; Animationszeichnung: H.Finke/Ole Traumüller, 2000

"Pflanzenpyramide", Schnittskizze, 1997

"BaumKristallLabor", Schnitt; Animationszeichnung: H.Finke/Ole Traumüller, 2000

PflanzenPyramidenWohnModul, Schnittskizze, 2006

PflanzenMenschStadt