PflanzenMusik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfinder und Urheber  des PflanzenMusikProgramms, sowie des Programms für die PflanzenSchrift sind Harald Finke und ArneTraumüller.
Die Ideen stammen vom Künstler.
Der Algorithmus für PflanzenMusik und PflanzenSchrift stammen von Arne Traumüller, basierend auf Orakel von Ole Traumüller.

 

 

Einschätzung: ..wenn du diese neue, immer weiter digitalisierte Ergebnisebene mit den analogen, ehemaligen Ergebnissen vergleichst, dann sind mir die früheren  sympatischer. Einen Sinuston finde ich zum Beispiel adäquater und realer als das jetzt aufgerufene sehr abstrahierte Pflanzenpiano.
Entgegnung: Der Sinuston hat natürlich seine Berechtigung, doch im Kunstzusammenhang ist er genau so wenig real wie die digital einzeln umgesetzten "Pianosinuspunkte". Es geht im Kunstbereich eher um das Einrichten eines Kunstforums schlechthin, auf dem die Zeichenfindungsebene bedient wird.
Frage: Was meinst du mit Einrichtung eines Forums und seiner Zeichenebene?
Antwort: Ob es sich um Malerei, Zeichnung, Plastik, Text oder Musik handelt, alles ist für mich Sprachfindung, Ausdrucksform und Kommunikation. Und als Künstler ist es mir wichtig, dass die Ausdruckskraft des einzelnen neuen Zeichens nutzbar wird. Wie nahe es irgendeiner Realität ist, ist nicht so dringend wichtig, wichtiger ist, was es ausdrückt. Insofern mag ich die Pianoklänge, weil sie einmal direkt mit den Impulsen aus der Pflanze zu tun haben, zum anderen bestimmen sie eine Abstraktionsebene, die der Pflanze so wie dem Menschen als beseelte Lebewesen sicher etwas zu sagen hat.
Wenn also das Kunstwerk "Pflanzenmusik" vom Messtechniker oder Informatiker aus seiner Sicht betrachtet wird, wird die Absicht des Künstlers leicht übersehen. Denn eigentlich soll ja nur auf das gehört werden, was zu hören ist.
Entgegenung: Gut, das mag so sein für dich als Künstler, aber die ganze Geschichte mit einer Art Meldodiensensibilität oder sogar einem Bildbewußtsein der Pflanze, kann ich so der Pflanze noch nicht zuordnen.
Antwort: Der Künstler gibt mit seiner Arbeit eigentlich nur den Impuls, anders auf die Intelligenz und Kreativität der Pflanze zu schaun. Und ist es nicht in diesem Zusammenhang ersteinmal interessant zu fragen, was der Betrachter empfindet oder fühlt, wenn er die Pflanzenmusik hört oder die PflanzenSchrift sieht?
Er muss ja selbst auch aktiv werden - erleben, reflektieren, hervorbringen...

"Pflanzendialoge 2006", Kunstverein Harburger Bahnhof, 2006

Soul Kitchen, Wilhelmsburg, 20011

"Pflanzendialoge 2007", Pflanzenkapelle, Wilhelmsburg, 2007

"PflanzenMusikNoteBook", mit Gliederkaktus, 2009